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KMU europaForum

 
   Mittelstand zwischen
   Wirtschaft und Europapolitik.
   Aktuelle Meldungen aus der
   Europaeischen Union.

   Herausgeber: Winfried Gass
   Mitherausgeber: P.H.Tremmel

   Reaktion:
   Menschen & Wirtschaft
   Beratungs- und Verlags- GmbH
   Freiburg i. Breisgau
   GF: Peter Heinz Tremmel
   www.kmu-europaforum.eu

 

Neue Agenda für Forschung und Innovation ?

15.05.2018 - Die Kommission begrüßt die Entscheidung des Präsidenten des Europäischen Rates, eine neue Debatte zwischen den Staats- und Regierungschefs über Forschung und Innovation zu planen, und fordert sie auf, die von ihr vorgeschlagenen Maßnahmen zu erörtern und strategisch auszurichten. Die Kommission legt die zu diesen Gesprächen und die zur Gewährleistung der globalen Wettbewerbsfähigkeit Europas erforderlichen Schritte vor.

Quelle: EU-Kommission

Es sei an der Zeit, meint die Kommission, unsere ehrgeizigen Ziele auf die nächste Stufe zu heben. Wir müssen jetzt handeln, um dazu beizutragen, dass Europa zu dem globalen, hochdynamischen Innovationszentrum wird, das es sein kann. Sie macht dazu folgende Vorschläge:

  • Maßnahmen, um sicherstellen, dass Regulierung und Finanzierung innovationsfreundlich sind: Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören die vorrangige Umsetzung der Richtlinie über präventive Restrukturierungsrahmen, die zweite Chance und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz von Restrukturierungs-, Insolvenz- und Entschuldungsverfahren; die vermehrte Beschaffung innovativer Produkte und Dienstleistungen durch staatliche Stellen durch die Anwendung der heute von der Kommission veröffentlichten Leitlinien; die rasche Verabschiedung des nächsten EU-Haushalts 2021-2027 mit der vorgeschlagenen Zuweisung von 100 Mrd. EUR an „Horizont Europe“, an das Euratom-Programm für Forschung und Ausbildung und an andere wichtige Förderprogramme, die der Innovation wichtige Impulse verleihen werden; der Start der Initiative VentureEU, mit der Anreize für private Investitionen und Risikokapital geschaffen werden sollen, und die weitere Vereinfachung der EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen, um die öffentliche Finanzierung innovativer Projekte, einschließlich der Kombination von EU- und nationalen Mitteln, zu erleichtern.
  • Einnahme einer Vorreiterrolle bei marktschaffenden Innovationen: Die Kommission schlägt die Einrichtung eines vollständig ausgestalteten Europäischen Innovationsrates vor, der eine zentrale Anlaufstelle für Technologien mit großem Potenzial und bahnbrechendem Charakter sowie für Innovative Unternehmen mit Wachstumspotenzial sein soll. Der Europäische Investitionsrat wird auf der mit 2,7 Mrd. EUR dotierten Pilotphase für den Zeitraum 2018-2020 aufbauen, um schnell veränderliche und hoch riskante Innovationen mit einem großen Potenzial zur Schaffung völlig neuer Märkte zu ermitteln und auszubauen.
  • Start einer Reihe europäischer Forschungs- und Innovationsaufträge mit anspruchsvollen, ehrgeizigen Zielen und einem starken europäischen Mehrwert in Bereichen, die mit den Mitgliedstaaten, Interessenträgern sowie Bürgerinnen und Bürgern festzulegen sind und deren Bandbreite von der Bekämpfung von Krebserkrankungen über den sauberen Verkehr bis zu plastikfreien Meeren reichen könnte. Die Aufträge werden Investitionen und Mitwirkung über Branchen und wissenschaftliche Disziplinen hinweg fördern, um Herausforderungen gemeinsam bewältigen zu können. Sie sollten Synergien mit Forschungs- und Innovationsstrategien auf Ebene der Mitgliedstaaten sowie auf regionaler und lokaler Ebene hervorbringen.
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