Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Sicherheit US-Generalstaatsanwalt wirbt für EU-US Datenschutzabkommen
Sicherheit

Artikel-Übersicht

Datenschutz
Gesundtheit
Internet
Wirtschaft


Anzeigen

PHTED-kmu-1103

 

 

US-Generalstaatsanwalt wirbt für EU-US Datenschutzabkommen

— abgelegt unter:

21.09.2011 - Beim Datenschutz liegen Europa und die USA nicht auf einer Wellenlänge. Das zeigte sich bereits bei den schwierigen Verhandlungen über das Swift-Abkommen zum Austausch sensibler Bankdaten und der Debatte über die Passagierdaten von Fluglinien.

Quelle: Bericht EU-Parlament

Zähe Verhandlungen waren nötig, bevor die EU-Abgeordneten im Juli 2010 dem Swift-Abkommen zum Austausch sensibler Bankdaten zustimmten. Auch die Verhandlungen über den Austausch von Passagierdaten von Fluglinien gestalteten sich schwierig.

Um künftige Verhandlungen zu vereinfachen - etwa für ein geplantes umfassendes Datenschutzabkommen zwischen EU und USA - warb US-Generalstaatsanwalt Eric Holder für die US-Position. ""Wir teilen ihre Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes", sagte er in seiner Rede. Holder weiß, dass die Zustimmung der EU-Abgeordneten sowohl für die Neufassung des Swift-Abkommens als auch für ein umfassendes Datenschutzabkommen notwendig ist.

Pragmatisch oder gründlich?

"Keine Seite wird all das bekommen, was sie will. Im Endeffekt geht es aber darum, die Bürger zu schützen", sagte Holder. Er zeigte sich optimistisch, dass die anstehenden Verhandlungen rasch zu Ergebnissen führen würden und sprach von einem offenen Austausch zwischen Freunden.

Bestehende Probleme seien nicht grundsätzlicher, sondern eher technischer Natur, befand Holder. So verwies er etwa auf die Unterschiede in den Rechtssystemen auf beiden Seiten des Atlantiks. Auch messe US-Präsident Obama den Menschenrechten eine deutlich höhere Bedeutung bei als sein Vorgänger. Daher sei es jetzt an der Zeit, akademische Debatten beiseite zu lassen und pragmatische Lösungen zu finden.

Grundrecht unter Vorbehalt

Gänzlich überzeugen konnte er die Abgeordneten nicht. So sagte die rumänische Liberaldemokratin Renate Weber, "Datenschutz handelt sehr wohl auch von hypothetischen Problemen". Die spanische Sozialdemokratin Carmen Romero kritisierte, dass Datenschutz in den USA noch immer nur ein "Grundrecht unter Vorbehalt" sei. Besonders wichtig sei dem EU-Parlament daher Rechtssicherheit für Europäer in den USA, betonte der deutsche Christdemokrat Manfred Weber.

Artikelaktionen
Werbung

Mediadaten
Leserstatistik

Anzeigen
Ihr Banner mit Klick

Ritter

Borrak

Genck

 

John 31